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Was bleibt – und was verloren geht: Historische Pandemien im kollektiven Gedächtnis

Unter dem Titel «Erinnern. Vergessen. Vorausdenken.» diskutierten am 28. August 2025 in der Tonhalle Zürich Fachpersonen aus Geschichte, Medizin, Public Health und Journalismus über vergangene Pandemien: warum diese aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden und wie diesem Verlust entgegengewirkt werden kann.

Kaspar Staub (Universität Zürich) sprach über die Verläufe der «Spanischen Grippe» (1918-1920) und der «Asiatischen Grippe» (1957-58) und eräuterte in diesem Zusammenhang das Phänomen der Katastrophen-Gedächtnislücke. Wibke Weber (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) beleuchtete in ihrem Vortrag die Bedeutung von Oral History für das Bewahren persönlicher Erinnerungen.

Im Podiumsgespräch, geleitet von Claudia Sedioli, griffen Thomas Steffen (Public Health Schweiz), Caspar Hirschi (Universität St. Gallen), Matthieu Leimgruber (Universität Zürich) und Katrin Zöfel (SRF) zentrale Punkte der Vorträge auf – darunter Erinnerungskultur, gesellschaftliche Verantwortung und kommunikative Herausforderungen.

Die Veranstaltung war Teil des vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Wissenschaftskommunikationsprojekts “Bridging the gap: Dialogues between scientists and the public, policymakers, and journalists about lost past pandemic experiences”.

Der Anlass wurde aufgezeichnet. Den vollständige Mitschnitt zum Nachsehen und Nachhören gibt es hier:

Zeitzeugen-Interviews zu hist. Pandemien (Schweiz)